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Emil-von-Behring-Schule

Abitur 2026 feierlich an der EvBS gefeiert

Unter dem Motto „A little party never killed nobody“ feierten die Abiturientinnen und Abiturienten der Emil-von-Behring-Schule gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und Lehrkräften ihren erfolgreichen Abschluss. Mit einem Abiturdurchschnitt von 2,2 gab es an diesem besonderen Abend allen Grund, stolz auf das Erreichte zu sein und gemeinsam zu feiern.

 

Schulleiterin Judith Prus verglich das Abitur in ihrer Ansprache mit einem Schlüssel, der viele Türen öffnet. Welche dieser Türen die Absolventinnen und Absolventen nun durchschreiten, bleibe jedem selbst überlassen. Sie ermutigte die jungen Erwachsenen, stolz auf das Erreichte zu sein und den bevorstehenden Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt als Chance zu begreifen. Dabei sollten sie sich die Zeit nehmen, herauszufinden, was sie wirklich begeistert. Zugleich erinnerte sie daran, all jenen Danke zu sagen, die sie auf ihrem bisherigen Weg begleitet und unterstützt haben. Mit einem Gedanken Gandhis gab sie ihnen eine besondere Botschaft für die Zukunft mit auf den Weg: „Sei die Kraft, die die Welt verändert.“

 

Stellvertretend für das Kollegium wandte sich der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, Robert Willrich, an die Absolventinnen und Absolventen. Seine Botschaft: Entwicklung beginnt dort, wo Vertrautes endet, und Beharrlichkeit ist stärker als Brillanz. Er machte den jungen Erwachsenen Mut, Veränderungen zuzulassen und neue Wege einzuschlagen, gerade dann, wenn im Leben einmal nicht alles nach Plan läuft.

 

Auf eine ganz besondere Reise nahmen anschließend die Klassenlehrerinnen Veronica Colonna und Anna Biermann die Anwesenden mit. Ihre virtuelle Weltreise der Kompetenzen führte von Vancouver bis nach Südostasien und verband verschiedene Orte der Welt mit Fähigkeiten und Erfahrungen, die ihre Schülerinnen und Schüler auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten sollen. Und wenn das Leben einmal Probleme bereithält? Dann dürfen diese, ganz nach südamerikanischem Vorbild, auch einmal weggetanzt und das Leben genossen werden. Verbunden war damit auch der Wunsch, dass die Absolventinnen und Absolventen eines Tages mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck an ihre alte Schule zurückkehren und von ihren Erlebnissen berichten. Passend dazu erhielten sie einen kleinen Koffer voller Erinnerungen als Geschenk.

 

Auch Absolventin Sarah Schneider richtete persönliche Worte an die Anwesenden. Sie machte deutlich, dass das Abiturzeugnis weit mehr ist als nur ein Stück Papier. Es steht für Bildung, Möglichkeiten und Chancen – und gerade für junge Frauen für Freiheiten und Perspektiven, die für viele andere Frauen auf der Welt bis heute unerreichbar sind. Eine eindrucksvolle Erinnerung daran, das Erreichte nicht als selbstverständlich anzusehen.

 

Für einen ebenso humorvollen wie kreativen Höhepunkt sorgten die Klassensprecherinnen der GG3. In ihrem Gedicht „Wenn Lehrer Organe wären“ verglichen sie ihre Lehrkräfte mit den verschiedenen Organen des menschlichen Körpers und sorgten damit für viele Lacher im Publikum.

 

Natürlich durfte bei einer Abschlussfeier unter dem Motto „A little party never killed nobody“ auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen: Ein Lehrerspiel mit Fragen, eine Tanzvorstellung und persönliche Geschenke für die Lehrkräfte sorgten für ausgelassene Stimmung und machten den Abend zu einem besonderen Abschluss der gemeinsamen Schulzeit.

 

So endete ein Abend, der von Stolz und Dankbarkeit, aber auch von Vorfreude auf alles Neue geprägt war. Hinter den Absolventinnen und Absolventen liegen viele gemeinsame Jahre, Herausforderungen und Erfolge – vor ihnen stehen nun zahlreiche offene Türen und die Freiheit, selbst zu entscheiden, durch welche sie gehen möchten.

 

Die Emil-von-Behring-Schule gratuliert allen Abiturientinnen und Abiturienten von Herzen zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen Mut zur Veränderung, Beharrlichkeit auf ihrem Weg und vor allem die Begeisterung, ihre ganz eigene Zukunft zu gestalten.

 

 

Artikel: Tina-Corinne Walz, Philipp Danquard

Bild: Anna Biermann