Über uns

Emil-von-Behring-Schule

Das zeichnet unsere Schule aus

Als Schule mit den Schwerpunkten Gesundheit, Ernährung und Soziales geht es uns, um eine umfassende Bildung unserer SchülerInnen. Wir wollen, dass aus jungen Menschen verantwortungsbewusste Erwachsenen werden, die – so steht es auch in unserem Leitbild – eigenständig denken und handeln können.

Diese Entwicklung wollen wir auf vielfältige Weise unterstützen: So können sich die SchülerInnen bei der SMV für sich und andere einsetzen, bei den Schulsanitätern soziales Engagement zeigen und ihr eigenes Wissen zum menschlichen Körper weiterentwickeln und durch unsere technische Ausstattung Medienkompetenz für eine digitalisierte Welt erwerben.

Welche Besonderheiten unsere Schule noch auszeichnen, können Sie hier herausfinden:

Unsere Schule soll die heutige Lebenswelt widerspiegeln, daher verstehen wir unsere Schule als Lernort, der die Möglichkeiten der Digitalisierung für den Lernerfolg nutzen sollte. Daher verfügen alle unsere Räume über digitale, interaktive Boards, Dokumentenkameras und Apple TVs. Darüber hinaus verfügt die Schule über zwei iPad-Koffer und WLAN, das auch von den SchülerInnen genutzt werden kann.

Die Kommunikation zwischen allen am Schulleben Beteiligten wird zudem über eine Schul- Cloud ermöglicht. Durch sie kann man bequem von daheim auf Schuldateien zugreifen und Daten hochladen. Alle SchülerInnen erhalten zudem ein eigenes E-Mail-Postfach und haben die Möglichkeit während ihrer Schulzeit Microsoft Office 365 gratis zu nutzen.

Während viele Schulen also noch von Digitalisierung reden, leben wir diese schon!

Seit dem Schuljahr 2013/2014 gibt es den Schulsanitätsdienst an der EvBS. Circa 100x im Jahr rücken die SanitäterInnen aus, um MitschülerInnen zu helfen. Dass sich die Zahl der Einsätze mehr als verzehnfacht hat, zeigt, wie gut der Dienst angenommen wird – von einfachen Kopf- und Bauchschmerzen bis hin zur Blinddarmentzündung.

An der EvBS erhalten alle Eingangsklassen jeweils ein Erste-Hilfe-Praxis-Training im Umfang von drei Unterrichtsstunden in Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe. Dabei werden sie nach den entsprechenden Vorgaben der ERC-Guideline 2015 umfassend informiert und geschult. Sie lernten, einen Notruf richtig abzusetzen und jemanden in die stabile Seitenlage zu bringen, aber auch wiederbelebende Maßnahmen.

Schülerinnen und Schüler, denen die Erste Hilfe Spaß gemacht hat und die Interesse haben, sich weiter mit der Thematik auseinanderzusetzen, können im Anschluss dann die Ausbildung des Sanitätshelfers (SanB2) absolvieren, um den Schulsanitätsdienst zu unterstützen.

Vor etwa zehn Jahren begann die pädagogische Arbeit Schulhunden. Es handelt sich hierbei um tiergestützte Pädagogik, deren Grundidee ist, dass die pure Anwesenheit des Hundes das Lernen positiv unterstützt. Für dieses positive Klima sorgt bei uns die Golden-Retriever-Hündin „Fancy“. Rasse und Züchter wurden so gewählt, dass der Hund durch sein ruhiges und soziales Wesen für den Einsatz in der Schule geeignet ist.

Fancy sorgt im Klassenzimmer und vor Prüfungen für eine entspannte und aufgelockerte Atmosphäre, während die SchülerInnen zeitgleich ihre Rücksichtnahme und Empathie schulen – so sollte z.B. der Lärmpegel nicht zu hoch sein und kein Müll auf den Boden geworfen werden, da dieser im Hundemagen landen könnte.

Aber noch etwas lernen die SchülerInnen von Fancy: dass sie vorurteilsfrei angenommen werden. Denn die Hündin mag jeden: Egal, wie jemand aussieht oder welche Klamotten er/sie trägt. Auf diese Weise sorgt die Schulhündin durch ihre bloße Anwesenheit für eine freundliche Lernatmosphäre.

 

Ein Ziel unseres Leitbildes ist es, ein Schulklima zu gestalten, in dem sich alle wohlfühlen. Aus diesem Grund können sich SchülerInnen bei uns in der Streitschlichtung ausbilden lassen.

Unter Streitschlichtung – auch Mediation genannt – versteht man ein seit Jahren bekanntes und angewandtes Verfahren zur Konfliktlösung, bei dem unparteiische Dritte helfen, unter den Konfliktparteien zu vermitteln. Ziel von Streitschlichtung ist es nicht, Konflikte grundsätzlich zu verhindern, sondern den konstruktiven Umgang mit diesen zu fördern.

Schlichterprogramme an Schulen haben eine nachweislich positive Auswirkung auf das allgemeine Schulklima: Sie fördern eine einheitliche Konfliktkultur, bei der durch den Einbezug und das Mitwirken von Schülerinnen und Schülern eine stärkere Identifikation mit ihrer Schule erfolgt. Die Mitgestaltung und somit die Verantwortungsübernahme haben darüber hinaus einen gewaltpräventiven Charakter.

Die Ausbildung zum Streitschlichter/In und die Ausübung dieser Rolle fördern zahlreiche wichtige Sozialkompetenzen, die auch im späteren (Berufs-)Leben von entscheidender Bedeutung sind: Neben dem konstruktiven Umgang mit Konflikten werden der sprachliche Ausdruck, Empathie und die Teamfähigkeit gefördert. Die Jugendlichen lernen ihre eigenen Wünsche und Interessen Anderen gegenüber angemessen zum Ausdruck zu bringen. Damit einhergehend wird das Selbstvertrauen merklich gefördert und gestärkt.

An der Emil-von-Behring-Schule bildet Heike Oswald die StreitschlichterInnen aus und leitet auch die Streitschlichter-AG.

In der Bienen-AG lernen die SchülerInnen an ca. sieben Nachmittagen im Schuljahr den grundsätzlichen Umgang mit Bienen. Ein kleiner Imkerkurs führt durch alle wichtigen Arbeiten im Umgang mit Bienen.

Außerdem lernen die TeilnehmerInnen der Bienen-AG etwas über die ökologischen Hintergründe und erfahren, welche Produkte durch die Arbeit mit Bienen gewonnen werden können – das geht nämlich weit über Honig hinaus.

Auf diese Weise wird für die SchülerInnen eine Grundlage gelegt, um Projektarbeiten oder Referats-Themen zu bienenbezogenen Themen und Forschungen im darauffolgenden Schuljahr selbstständig durchführen zu können.

Wir wollen Offenheit und Toleranz fördern, daher sind wir Mitglied bei der Jugendinitiative Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage. Wir haben uns in einer Selbstverpflichtung darauf geeinigt, aktiv gegen menschenfeindliche Ideologien und Diskriminierung vorzugehen – dazu gehören für uns Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Homophobie, Islamismus und Sexismus. Nur durch ein offenes Miteinander kann Lernen erfolgreich stattfinden und dafür setzen wir uns ein.

Mehr Infos unter: www.schule-ohne-rassismus.org

Unser Leitbild

  1. Wir sind ein offenes, innovatives Bildungszentrum mit den Schwerpunkten Gesundheit, Ernährung und Soziales.
  1. Unsere Bildungsangebote ermöglichen vielfältige Wege zu schulischem und beruflichem Erfolg.
  1. Wertschätzung Toleranz und prägen unser Miteinander.
  1. Wir ermutigen zu eigenständigem Denken und eigen-verantwortlichem Handeln und bereiten gezielt auf gesellschaftliche und berufliche Anforderungen vor.
  1. In unserem abwechslungsreichen und lebensnahen Unterricht schaffen wir eine kreative Lernatmosphäre.
  1. Durch breitgefächerte Aktivitäten sowie moderne Medien und Technik fördern wir Kompetenzen und bieten Raum für individuelle Entfaltung.
  1. Für ein praxisorientiertes Lernen arbeiten wir eng mit unseren Bildungs- und Kooperationspartnern zusammen.
  1. Gemeinsam gestalten wir ein Schulklima, in dem sich alle wohlfühlen können.

Sozial- und gesundheitswissenschaftliches Gymnasium

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